Kürzere Einheilzeiten mit neuen Implantatoberfläche SLActive®1 von Straumann®

Entwickelt zur Förderung einer schnelleren Verbindung zwischen Knochen und Implantat (genannt „Osseointegration“) ist SLActive® ein zentraler Bestandteil des Straumann® Dental Implant System geworden.


Der Verbindungsprozess

Nach dem operativen Einsetzen Ihres  Dentalimplantats benötigt der Verbindungsprozess (Osseointegration) etwa sechs bis acht Wochen. In dieser Zeit regeneriert sich das Weichgewebe, und das Implantat verwächst mit dem Knochen.  Schließlich wird die erforderliche Stabilität erreicht, so dass das Implantat die Last wie ein natürlicher Zahn tragen kann. Die Einheilzeit variiert je nach Patient.

Straumann® SLActive kann die Einheilungszeit reduzieren

Die Wissenschaftler bei Straumann haben die Möglichkeiten einer Verkürzung der Einheilzeit nach dem Einsetzen untersucht – ohne den Verbindungsprozess zusätzlich zu gefährden (Osseointegration). Das Resultat ist  SLActive, die innovative und klinisch bewährte Implantatoberfläche von Straumann.

Wie funktioniert SLActive®?

Die neue Implantatoberfläche Straumann SLActive® beschleunigt die Implantatintegration gerade in der kritischen frühen Phase. Der Knochenbildungsprozess um das Implantat herum, wird in einem früheren Stadium angeregt, anders als bei Implantaten ohne SLActive®. Dies führt zu einer deutlich verbesserten Implantatstabilität . Bei Implantaten mit konventionellen Oberflächen kann aufgrund eines langsameren Knochenbildungsprozesses das Risiko höher sein, dass  das Implantat nicht  korrekt anwächst. Diese Gefahr ist mit der neuen SLActive®-Technologie stark reduziert worden.

 

Die Phasen der Implantatstabilität während des Heilungsprozesses

Primärstabilität

Wenn Ihr Implantat eingesetzt ist, hat es eine gewisse primäre Stabilität. In den ersten vier Wochen nach der Operation wird der umgebende Knochen umgebaut und verfestigt. Dabei wird die nächste Phase eingeleitet, die sogenannte sekundäre Stabilität.

Sekundärstabilität

Diese Phase ist sehr wichtig, da die Primärstabilität nach der Implantation hoch genug sein muss, um eine korrekten Verbindungsprozess zwischen Knochen und Implantat (Osseointegration) zu gewährleisten. Wenn die Sekundärstabilität ihren höchsten Wert erreicht hat (nach drei bis sechs Monaten), kann das Implantat die volle Last tragen.

Hydrophilie – die Technologie hinter SLActive®

Was hat die Straumann® SLActive-Oberfläche mit der Stabilität Ihres Dentalimplantats während der Einheilphase zu tun?

  1. Straumann-Implantate mit SLActive®-Oberfläche sind hydrophil. Das bedeutet, dass die Implantatoberfläche ausgesprochen gut benetzbar ist und Blutflüssigkeit deutlich schneller absorbiert als eine Oberfläche ohne SLActive®.
  2. Mit diesen hydrophilen und chemisch aktiven Eigenschaften fördert SLActive® einen schnelleren Verbindungsprozess zwischen Knochen und Implantat (Osseointegration), was zu einer früheren Sekundärstabilität führt.
  3. Die Einheilzeit kann halbiert werden, wodurch Sie Ihren Zahnersatz früher erhalten, so dass Sie wieder selbstbewusst lachen, sprechen und küssen können.

1 Liste der wissenschaftlichen Referenzen: www.straumann.com/slactiveref